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Wir schützen Klima und Umwelt.

Klimaschutzprogramm

Die Landeshauptstadt hat sich bereits frühzeitig der Herausforderung eines effektiven Klima- und Umweltschutzes gestellt. Seit den 80er Jahren ist Klimaschutz Thema der Stadtpolitik. 1993 hat der Stadtrat unter Verantwortung der SPD ein Klimaschutzprogramm zur Reduktion der CO2-Emmissionen um 25 Prozent auf den Weg gebracht.

 

Die deutliche Reduzierung von CO2-Emmissionen kann nur gemeinsam mit Wirtschaft und Bürgern erreicht werden. Deshalb wollen wir die Energieberatung intensivieren. Im Jahre 2007 hat der Stadtrat beschlossen, den Anteil der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung bis 2015 auf 12,5 Prozent zu steigern.

 

Zur Erreichung dieses Ziels wollen wir den Ausbau der Photovoltaik voranbringen und verstärkt lokale Biomasse in kleinen Blockheizkraftwerken einsetzen. Das Klimaschutzprogramm der Landeshauptstadt wird fortgeschrieben. Wichtige Handlungsfelder sehen wir in der Einsparung bei Heizung und Strom, im Ausbau der Erneuerbaren Energien auf dem Wärmemarkt und der Stromerzeugung, in der Reduzierung von Ölheizungen. Durch eine konsequente Fortsetzung des kommunalen Energiemanagements und der Sanierung von Gebäuden und Heizungsanlagen sollen 23 Prozent der Heizenergie eingespart werden.

 

Wir wollen die Kraft-Wärme-Kopplung ausbauen. Das Heizkraftwerk Römerbrücke arbeitet in Kraft-Wärme-Kopplung und versorgt mehr als 7.000 Gebäude kostengünstig und umweltfreundlich mit Fernwärme. Das bestehende Fernwärmenetz soll durch kleine lokale Blockheizkraftwerke ergänzt werden. Die Saarbrücker Stadtwerke sind für ihre Vorreiterrolle im Bereich der innovativen Energieprojekte bekannt. Nicht zuletzt die Umstrukturierung des Unternehmens wird dient dem Ziel,  dass die Stadtwerke sich wieder intensiv den Bereichen der Erneuerbaren Energien und Einspartechnologien widmen können.

 

Von der Verkehrs- zur Mobilitätsplanung

Die SPD bekennt sich in ihrem Bemühen um eine hohe Lebensqualität zu den Prinzipien der hohen Erreichbarkeit und nachhaltiger Mobilität. Hierzu geben wir dem umweltfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehr den Vorrang vor den Möglichkeiten des motorisierten Individualverkehrs. Zu Erreichung dieses Ziels haben wir in der Vergangenheit umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Bedeutend waren hier die Umstellung der Busflotte auf gasbetriebene Fahrzeuge und der Bau der Saarbahn als umweltfreundliches Transportmittel.

 

Mit der Saarbahn wurde der ÖPNV in der Stadt optimiert und ein Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und Lärm geleistet. Die SPD wird sich für den weiteren Ausbau der Saarbahn zwischen Völklingen und St. Ingbert einsetzen. Im Zuge des Projektes Stadtmitte am Fluss entstehen neue Herausforderungen bei der Gestaltung der innerstädtischen Verkehrsbeziehungen.

 

Wir wollen den Verkehrsentwicklungsplan zu einem Mobilitätsplan weiterentwickeln. Der Mobilitätsplan soll sich an den Mobilitätsanforderungen aller Altersgruppen und aller Fortbewegungsarten orientieren, Verkehrsbelastungen reduzieren und optimale Verkehrsanbindungen garantieren. Die Vorrangpolitik für den ÖPNV wollen wir durch den Ausbau des Radwegenetzes unterstützen und ergänzen.

 

Lärmaktionsplan

20 Prozent der CO2-Emmissionen entstehen im Verkehrsbereich. Daher wollen wir den Öffentlichen Personennahverkehr optimieren, die Fahrrad-Infrastruktur sowie Fußwege und Treppen ausbauen. Dies bewirkt nicht nur eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, sondern auch der Lärmbelastung. Wir wollen die vom Verkehrslärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger entlasten. Diesem Ziel dient die Fortschreibung des Lärmaktionsplans.

Der Lärmaktionsplan enthält kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur Lärmminderung und soll zusätzlich mittel- und langfristige Lösungen aufzeigen. Im Zuge der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans sollen ebenfalls Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrsaufkommens in Belastungsgebieten aufgezeigt und umgesetzt werden.

 

Das Projekt Stadtmitte am Fluss und die damit verbundene Verlagerung der Stadtautobahn wird dazu beitragen, dass Verkehrslärm in der Innenstadt vermindert und die Aufenthaltsqualität wesentlich gesteigert wird.

 

Entsorgung

Im Bereich der Hausmüllentsorgung steht der Ausbau eines nachhaltigen Abfallkonzeptes an erster Stelle. Viele saarländische Gemeinden haben in den vergangenen Jahren mit der Einführung des Verwiegesystems eine verursachergerechte Abfallgebühr eingeführt, die für eine Reduzierung des Müllaufkommens und eine gerechte Gestaltung des Gebührensystems sorgt.  Wir werden die Müllverwiegung in Saarbrücken ebenso einführen wie die Gelbe Tonne zur Entsorgung von Verpackungsmaterialien.

 

Um zusätzliche Möglichkeiten zur Abfalltrennung und –verwertung zu schaffen, werden wir weitere Wertstoffhöfe einrichten. Bereits die Einführung der Blauen Tonne zur Altpapierentsorgung verbessert die Sauberkeit an den Containerstandorten, erhöht die Recyclingquote und trägt zur Stabilisierung der Gebühren bei.

 

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Lärmaktionsplan